HIT-ELISA

Allgemeines

Die Diagnose einer Heparin-induzierten Thrombozytopenie (HIT) basiert auf der klinischen Wahrscheinlichkeit, objektiviert durch den 4T-Score und Labortests, welche funktionell wirksame Antikörper gegen Plättchenfaktor-4-Heparin-Komplex nachweisen. Neben, bzw. nach dem Schnelltest werden diese Antikörper mit diesem ELISA bestätigt und deren  Funktionalität im HIPA nachgewiesen.

Vorgeschaltete Untersuchungen:

Indikation

Positiver HIT-Schnelltest und/ oder hohe klinische Wahrscheinlichkeit, sowie negativer HIPA (als Bestätigung des Schnelltests).

Material

Sarstedt Serum-Gel Monovette 7,5 ml
BD EDTA-Vacutainer 3,0 ml

2 ml Serum

Ansatz- / Messzeiten

Fremdversand

Referenzbereich

negativ

Beurteilung der Ergebnisse

Ein positives Testergebnis bestätigt die Anwesenheit von IgG-Antikörpern gegen Plättchenfaktor-4-Heparin-Komplex. Oft haben nur diese eine klinische Relevanz (und nicht IgM). Eine Bestätigung der funktionellen Wirkung mittels HIPA muss erfolgen, bevor die Diagnose HIT dokumentiert wird.

Grenzen des Verfahrens

Weiterführende Untersuchungen

Methode

ELISA *)

*) = Fremdversand; ° = nicht akkreditiert

Methodenbeschreibung

Fremdversand

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