Histon-Autoantikörper

Allgemeines

Histone sind basische Proteine zur Stabilisierung der DNA. Histon-Autoantikörper gehören zu den antinukleären Antikörpern (ANA) und sprechen (bei Fehlen von dsDNS- und Sm-Antikörpern) für das Vorliegen eines medikamenteninduzierten Lupus erythematodes. Unspezifisch erhöhte Titer können auch bei anderen Autoimmunerkrankungen, wie bspw. der Rheumatoiden Arthritis oder der Autoimmunhepatitis (AIH) vorliegen.

Synonyme

Medikamenten induzierter SLE

Promed-IDs

Anforderungs-ID: AHIS
Untersuchung-ID: AHIS
Leistungs-ID:

Indikation

V.a. arzneimittelinduzierten Lupus erythematodes

Material

Sarstedt Serum-Gel-Monovette 7,5 ml
BD Serum-Gel-Vacutainer 8,5 ml
  • 1 ml Serum ≙ 2 ml Blut im Serum-Röhrchen
  • bei 2 – 8°C etwa eine Woche lang stabil

Ansatz- / Messzeiten

täglich

Referenzbereich

< 20,0
U/ml

Beurteilung der Ergebnisse

Isoliert auftretende Histon-Autoantikörper sprechen für das Vorliegen eines medikamenteninduzierten Lupus erythematodes. Unspezifisch erhöhte Titer können auch bei anderen Autoimmunerkrankungen, wie bspw. der Rheumatoiden Arthritis oder der Autoimmunhepatitis (AIH) vorliegen.

Grenzen des Verfahrens

Weiterführende Untersuchungen

Methode

IFT (Indirekter Fluoreszenztest):

Ein Antikörper binden zum einen an eine Festphase und zum anderen einen weiteren Antikörper, der an einen Farbstoff gekoppelt ist. Unter einem Fluoreszenzmikroskop zeigen diese dann je nach Zielantigen ein charakteristisches Farbmuster.

*) = Fremdversand; ° = nicht akkreditiert

Hersteller/Gerät

Laborbereich

Methodenbeschreibung

Textbausteine/Befundregeln

Abrechnung

Literatur

Stand: 21.10.2019

SOP/Beipackzettel

erstellt am 17.09.2019 von #. #

geprüft am ##.##.#### von #. #

freigegeben am ##.##.#### von #. #

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